Ausfallrisiko

Als Ausfallrisiko wird die Gefahr des teilweisen oder vollständigen Forderungsverlustes wegen der Zahlungsunfähigkeit eines Abnehmers (Debitors) bezeichnet. Bei kommerziellen Geschäften kommt es vor, dass Schuldner ihren Verpflichtungen zur Zahlung nicht nachkommen. Grund hierfür kann zum Beispiel eine sinkende Bonität des Schuldners sein, wodurch er zahlungsunfähig wird und ausstehende Forderungen nicht mehr erfüllen kann.

Was bedeutet das zu erwartende Ausfallrisiko?

Für Unternehmen ist es von großem Nachteil, wenn Schuldner ihren Zahlungspflichten nicht nachkommen können. Nicht nur große Forderungen, sondern auch kleinere Forderungen, die nicht beglichen werden, können in der Summe für erheblichen Schaden sorgen. Unternehmen müssen sich daher mit der Frage beschäftigen, wie hoch Verluste durch Zahlungsausfälle tatsächlich sind.

Das Problem eines Zahlungsausfalls wird insbesondere dann gravierend, wenn eigene Verbindlichkeiten nicht mehr bedient werden können und die eigene Liquidität gefährdet ist. Nicht nur ein komplettes Ausbleiben von Zahlungen, auch Verzögerungen, weil Schuldner ihre Fristen nicht einhalten, können zu einem Problem werden.

Factoring als Lösung: das Ausfallrisiko übertragen

Unternehmen können das Ausfallrisiko umgehen, indem sie ihre Forderungen auf einen Factor übertragen. Dabei wird die Forderung des Unternehmens zeitnah vom Factor beglichen und das Unternehmen kann direkt wieder mit dem Geld arbeiten. Für das eigene Geschäft ergibt sich der zusätzliche Vorteil, sich nicht mit Mahnverfahren oder anderen Komplikationen auseinandersetzen zu müssen. Der Factor schützt also vor einem Forderungsausfall und sichert somit auf lange Sicht zuverlässig die stetige Liquidität des Unternehmens.