Im Blickpunkt: Zeitarbeit in Deutschland

Factoring für Personaldienstleister und Zeitarbeitsunternehmen

Die Branche boomt...

Parallel zu den steigenden Beschäftigungszahlen auf dem deutschen Arbeitsmarkt arbeiten immer mehr Menschen in Deutschland als Zeitarbeiter. Im Jahr 2015 waren in Deutschland insgesamt ca. 960.000* Zeitarbeiter/-innen beschäftigt, was etwa 3 Prozent* aller in Deutschland Beschäftigten entsprach. Und die Branche hat weiteres Entwicklungspotenzial, denn derzeit können aufgrund der guten Lage am deutschen Arbeitsmarkt und des gleichzeitig herrschenden Fachkräftemangels viele Zeitarbeitsstellen gar nicht besetzt werden. Besonders bei Saisonarbeiten, zum Abfedern von Auftragsspitzen oder bei kurzfristigen Zusatzjobs nutzen deutsche Unternehmer die Möglichkeiten der Arbeitnehmerüberlassung. Die damit verbundene Flexibilität in der Personalplanung bietet wichtige Wettbewerbsvorteile und kann entscheidende Impulse für den langfristigen Unternehmenserfolg geben.
Zeitarbeit ist aus der deutschen Wirtschaft demnach nicht mehr wegzudenken. Dennoch sehen sich Zeitarbeitsunternehmen und Personaldienstleister mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert. Dazu zählen konjunkturell- und saisonbedingte Schwankungen im Bedarf an Leiharbeitern, Änderungen gesetzlicher Regelungen (ab April 2017: u.a. Überlassungsdauer meist maximal 18 Monate, „Equal Pay“ nach 9 Monaten) und die zeitlich stark konzentrierten Liquiditätsabflüsse (Löhne und Gehälter, Abgaben an Finanzämter und Sozialversicherungsträger).
(* Quelle: Creditreform, Ausgabe 1/2017, S. 12, auf Basis von Zahlen der Bundesagentur für Arbeit)

Factoring bietet schnelle Liquidität und mehr Sicherheit für Personaldienstleister

Niedrige Eigenkapitalquoten vieler Personaldienstleister erschweren die Aufnahme ausreichender Kreditlinien bei Banken. Kommt dann noch eine schlechte Zahlungsmoral der Kunden hinzu, fehlt es häufig an ausreichend Liquidität, was vor allem für kleine Unternehmen schnell zur Existenzbedrohung werden kann. Factoring ist eine gängige Finanzierungsalternative, die seinen Nutzern nicht nur schnelle Liquidität, sondern zusätzlich mehr Sicherheit bringt. Durch den Verkauf offener Rechnungen an den Factor hat das Warten auf die Zahlungseingänge der Kunden ein Ende. Innerhalb von 48 Stunden stellt der Factor bis zu 90 Prozent der Bruttorechnungssumme zur Verfügung. Die verkauften Forderungen sind gleichzeitig gegen Ausfall gesichert, da der Factor das Ausfallrisiko übernimmt.

Was bringt Factoring noch?

  • Vorprüfung neuer Debitoren
  • Verlängerung der Zahlungsziele ohne Liquiditätsverlust
  • Flexible Anpassung der Finanzierung an das Umsatzwachstum (ohne zusätzliche Sicherheiten)
  • Administrative Entlastung durch Übernahme des Debitorenmanagements inkl. Mahnwesen
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