Factoring für die Logistik- und Transportbranche

Branchentrend:

Ob auf der Straße, auf der Schiene oder gar in der Luft – die Logistik- und Transportbranche "bewegt" Deutschland. 2017 wurden laut Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. rund 267 Milliarden Euro in diesem Wirtschaftszweig erwirtschaftet (Quelle: https://www.bvl.de/service/zahlen-daten-fakten/umsatz-und-beschaeftigung). Die ca. 60.000 logistischen Dienstleister in Deutschland sind vorwiegend mittelständische Unternehmen (Quelle: https://www.bvl.de/service/zahlen-daten-fakten/umsatz-und-beschaeftigung). Im internationalen Vergleich nehmen die deutschen Unternehmen aufgrund ihrer hohen Effizienz, einer gut strukturierten Prozesskette sowie der ausgezeichneten Termin- und Liefertreue durchweg einen Spitzenplatz ein.

In der Logistik- und Transportbranche herrscht seit Jahren ein großer Konkurrenzkampf. Hohe Kraftstoffkosten, steigende Mautgebühren, aber besonders auch die Unsicherheiten hinsichtlich der weltwirtschaftlichen Entwicklung verschärfen die Situation zusätzlich. Sinkende Margen und lange Zahlungsziele wirken sich negativ auf das Rating der Unternehmen aus und erschweren somit den Zugang zur klassischen Unternehmensfinanzierung mittels Bankkredit. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass sich die Bereitstellung von banküblichen Sicherheiten in dieser Branche schwierig gestaltet. Weiterhin ist eine zunehmende Verschlechterung der Zahlungsmoral auf der Debitorenseite zu beobachten.

Factoring für die Logistik- und Transportunternehmen:

Um auch zukünftig den Markterfordernissen gerecht werden zu können und der zunehmenden Internationalisierung gewachsen zu sein, ist es unabdingbar, alternative Finanzierungsmöglichkeiten zu implementieren. Der Forderungsverkauf im Rahmen des Factorings ist gerade für Logistik- und Transportunternehmen sehr geeignet und kann entscheidende Wettbewerbsvorteile generieren. Innerhalb von ein bis zwei Tagen kann der Unternehmer ohne die Stellung banküblicher Sicherheiten über einen Großteil der fakturierten Rechnungssumme verfügen. Nicht nur diese schnelle Liquidität verbessert das Unternehmensrating und schafft neuen Finanzierungsspielraum. Wenn die durch Factoring gewonnene Liquidität zum Begleichen von Lieferantenverbindlichkeiten genutzt wird, bleibt lediglich der nicht bevorschusste Restbetrag von ca. 10 Prozent als offene Forderung in der Bilanz stehen. Durch diese Bilanzverkürzung erhöht sich die Eigenkapitalquote. Dadurch verbessert sich das Rating, welches gemäß Basel III einen wesentlichen Einfluss auf die Gewährung von Kreditlinien und deren Konditionsgestaltung hat. Ein weiterer maßgeblicher Vorteil beim Factoring ist, dass der Factor das Ausfallrisiko für die angekauften Forderungen trägt.

Ihr Plus mit den Factoringlösungen der Dresdner Factoring AG: 

  • Planbare Liquidität:
    Umwandlung von Forderung in Liquidität in max. 48 Stunden
  • Wettbewerbsvorteil:
    Gewährung längerer Zahlungsziele ohne Liquiditätsverlust möglich
  • Mehr Sicherheit:
    100%-iger Schutz vor Zahlungsausfällen 
  • Wachstumsfinanzierung:
    unkomplizierte Ausweitung des Factoringrahmens ohne Stellung von Sicherheiten
  • Entscheidender Unterschied bei Bonitätsprüfung:
    im Fokus des Factors steht im Gegensatz zur Kreditwürdigkeitsprüfung einer Bank die Bonität der Forderungsschuldner (Debitoren) 
  • Mehr Zeit für das Kerngeschäft:
    administrative Entlastung durch die Auslagerung des Debitorenmanagements und Mahnwesens

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