So klappt´s im Home-Office!

Derzeit ist es ja leider eher zwangsverordnet: Das Home-Office. Die Arbeit von Zuhause hat viele Vor- aber auch Nachteile. Gerade für Ungeübte kann die vermeintliche Freiheit schnell zur Stressbelastung werden – denn im gemütlichen Heim ist die Arbeit gar nicht so leicht. Im Gegensatz zum Plausch an Kaffeemaschine locken nun Netflix, Kinder und Freunde zumindest per Telefon als Ablenkung. Hier ein paar Tipps von eingefleischten Heimwerkern für das Arbeiten in den eigenen vier Wänden!

Kleidung hilft

Auch wenn es verführerisch klingt, die Telefonkonferenz mit der Chefetage im Pyjama zu absolvieren: Geübte Heimarbeiter schwören auf Hosen im Home-Office. Das stärkt die mentale Haltung und verhindert den kurzen Sprung ins Bett für eine Denkpause. Und gerade wenn auch Kinder im Haushalt sind, ist das gebügelte Hemd bei Papa oder die Bluse bei Mama ein untrügliches Indiz dafür, dass gerade keine Zeit für Spielchen ist. Das verhindert Dramen und schafft Freiräume. Zudem: Wer will schon im Pyjama erleben, dass aus der Telko plötzlich eine Video-Konferenz wird?

Schreibtisch schlägt Couch

Sicherlich ist die heimische Couch der Sehnsuchtsort Nummer Eins während vieler bräsiger Bürostunden. Das heißt aber nicht, dass sie auch ein guter Ort für das Home-Office ist. Wer wirklich produktiv und effektiv arbeiten will, sollte sich wie gewohnt an einen Schreibtisch setzen. Auch der Küchentisch eignet sich ersatzweise – wenn allen Beteiligten klar ist, dass diese Sphäre der Arbeit gewidmet ist. Wer sich richtig in Stimmung bringen möchte, dem sei vor Beginn der Arbeit ein Gang in Arbeitskleidung um den Block empfohlen. Das bringt frische Luft in den Kopf und kommt den Gewohnheiten aus dem normalen Arbeitsleben sehr entgegen.

Die Motivations-Playlist

In den wenigsten Büros ist laute Musik ein karriereförderliches Werkzeug zur Motivationssteigerung. Im Home-Office sieht das ganz anders aus: Was spricht gegen eine Playlist, die das Beste aus Ihnen herausholt? Richtig: Nichts! Eine Playlist mit Lieblings-Songs macht glücklich, spornt an und macht es viel leichter, knifflige Aufgaben anzugehen und sich aufzuraffen. Wichtige Ausnahme: Wenn die Party-Playlist zur Prosecco-Pause am Kühlschrank führt, sollte auch im Home-Office Musikverbot gelten. Hier hilft: Probieren geht über Studieren.

Unterstützung per App

Das Smartphone ist auch im Home-Office eine gefährliche Falle, die ablenkt und Konzentration abzieht. Hier hilft zum Beispiel die App „Forest“, dessen Idee es ist dabei zu helfen konzentriert zu arbeiten – ohne ständige Ablenkung! Man legt eine Zeit fest, in der man eine Aufgabe abarbeiten möchte. Für den festgelegten Zeitraum legt man dann sein Handy beiseite und die App beginnt einen Baum zu pflanzen. Während man arbeitet, wächst der Baum. Doch dieser wächst nur aus, wenn man nicht auf sein Handy schaut. Nimmt man es vorher in die Hand, stirbt der Baum. Mit jeder Konzentrationsphase wächst ein neuer Baum, sodass man sich im Laufe des Tages einen kleinen Wald erarbeiten kann. Ein anschaulicher Erfolg und eine reizende Idee.

Arbeitsplatz einrichten

Suchen Sie sich eine Arbeitsecke. Bestenfalls haben Sie ein Bürozimmer zu Hause, es reicht aber auch ein Zimmer, welches zum Arbeitszimmer umfunktioniert werden kann. Trennen Sie räumlich Arbeit und Freizeit voneinander, das hilft Ihnen auch dabei beides gedanklich voneinander zu trennen und erleichtert so Ihren Arbeitsfluss. Wenn Sie dann am Schreibtisch sitzen, weiß Ihr Gehirn, dass es sich nun voll und ganz auf die Arbeit zu konzentrieren hat.
Ergonomie ist nicht nur im Büro ein Thema, sondern auch, wenn Sie zu Hause arbeiten. Setzen Sie sich also mit einem bequemen Stuhl an einen Tisch und achten Sie auf eine geeignete Beleuchtung. Zudem sollten Sie Ihre räumlichen Bedingungen so nutzen, dass Verlockungen außer Reichweite sind. Ratsam wäre zum Beispiel, das Privathandy auf lautlos zu stellen und bei Aufgaben, die viel Konzentration benötigen, auch mal den Internetzugang zu trennen, um auch nicht von Mails gestört zu werden. 

Routinen festlegen

Experten raten dazu, geregelte Aufsteh- und Arbeitszeiten festzulegen, ganz so als gingen Sie ins Büro. Stellen Sie sich zum Beispiel den Wecker jeden Tag auf dieselbe Uhrzeit. Das hat eine große Wirkung, denn auch hier bekommt Ihr Gehirn signalisiert, dass nicht Wochenende sondern Arbeitstag ist. Schreiben Sie Ihre To-Do´s auf und priorisieren Sie diese. Vielleicht probieren Sie hierfür einmal eine Software wie Projectplace aus? Der bewährte Notizblock reicht natürlich auch.

Pausen machen

Es helfen festgelegte Uhrzeiten für eine Mittags- oder Kaffeepause und kleine Sünden zwischendurch, damit die Motivation nicht schwindet. Vertreten Sie sich ab und zu kurz die Beine, in dem Sie sich einen Tee kochen, mit dem Hund Gassi gehen, oder eine kleine Partie Uno mit Ihren Kindern spielen.

Feierabend

Nur, weil Ihr Zuhause nun Ihr Büro ist, heißt das nicht, dass Sie rund um die Uhr arbeiten müssen. Auch hier gilt: Machen Sie´s wie im Büro. Verlassen Sie gedanklich Ihren Arbeitsplatz und kehren Sie erst wieder am nächsten Morgen dorthin zurück. Auch wenn nochmal das Handy aufblinkt, weil Sie eine Mail bekommen haben, oder Sie noch ein paar To-Do´s offen haben. Feierabend heißt Feierabend. Das Einhalten dieser Regel ist deswegen so wichtig, da Ihr Körper eine Erholungsphase braucht, um am nächsten Tag wieder produktiv sein zu können.

Fazit: Wer im Home-Office vernünftig arbeiten möchte, sollte ein paar simple Tricks beherrschen. Das gilt selbstverständlich auch für die heimische IT, die diesem Stresstest standhalten sollte. Falls es hierbei – oder dem richtigen Büro-Mobiliar – Ausbaubedarf gibt, steht abcfinance mit über 40 Jahren Erfahrung und flexiblen Leasing-Verträgen an Ihrer Seite. Versprochen!

Dresdner Factoring wünscht frohes Schaffen. Bleiben Sie gesund!