Im Blickpunkt: Maschinenbau & Factoring

Im Blickpunkt: Maschinenbau & Factoring

Branchenausblick für 2019

„Fachkräftemangel und Konjunktursorgen trüben die Aussichten für 2019“ titelte das Handelsblatt am 07.01.2019. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) prognostizierte im Dezember 2018 die Einnahmen für 2018 mit rund 228 Milliarden Euro. Damit verzeichnete der deutsche Maschinenbau ein Rekordjahr mit einem Wachstum von rund fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr sind allerdings von diversen Unsicherheiten geprägt – dazu zählen Anzeichen für eine Konjunkturabkühlung, der schwelende Handelskonflikt zwischen den USA und China bzw. der EU, der bevorstehende Brexit sowie der sich weiter verschärfende Fachkräftemangel. Angesichts der guten wirtschaftlichen Lage der letzten Jahre und der fehlenden Fachkräfte in allen Branchen investieren derzeit viele Unternehmen in die Prozessautomation. Dadurch sind die Auftragsbücher der Maschinenbauer aktuell noch gut gefüllt. Erste Anzeichen für eine konjunkturelle Abkühlung und fehlende Fachkräfte indessen veranlassen die Unternehmer, vorsichtiger zu agieren.

(Quelle: Handelsblatt vom 07.01.2019, Seite 22-23)

Factoring stärkt den Finanzierungs-Mix

Um im harten globalen Wettbewerb erfolgreich bestehen zu können, ist ein breit aufgestellter Finanzierungsmix unerlässlich. Alternative Finanzierungsinstrumente wie beispielsweise Factoring stellen eine attraktive Ergänzung des klassischen Bankkredits dar, bringen mehr Sicherheit und reduzieren die Abhängigkeit von der Hausbank. Beim Factoring profitiert der Nutzer von schneller Liquidität für erbrachte Leistungen, unabhängig vom gewährten Zahlungsziel und Zahlungsverhalten seiner Kunden. Spätestens 48 Stunden nach Rechnungslegung kann er über ca. 90 Prozent der Rechnungssumme verfügen. Den Restbetrag abzüglich Gebühr und Zins erhält er, sobald sein Kunde die Rechnung direkt an den Factor bezahlt hat. Die üblicherweise lange Kapitalbindungsdauer kann somit entscheidend verkürzt werden. Ergänzend dazu schätzen Factoringnutzer den 100-prozentigen Ausfallschutz für ihre Forderungen sowie die Entlastung beim Debitorenmanagement und Mahnwesen. Der Factor übernimmt viele Aufgaben, die im Alltag viel Zeit „fressen“ – dazu zählen u.a.: die tägliche Kommunikation mit den Debitoren, die Verbuchung von Zahlungseingängen und das Erstellen tagesaktueller „Offene-Posten-Listen“, das regelmäßige Rating und Monitoring von Kunden (Debitoren), um eventuelle Anzeichen von Unternehmenskrisen rechtzeitig zu erkennen und eventuellen Zahlungsausfällen wirksam vorzubeugen.

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