Dresdner Factoring News
Financial Times Deutschland: „Factoringumsätze steigen”
Financial Times Deutschland: „Factoringumsätze steigen”
„Durch die Krise hat sich der Ruf des Factoring verbessert“, sagt Kerstin Steidte-Megerlin, Vorstand von Dresdner Factoring: „Factoring ist bekannter und akzeptierter geworden. Das ist für die Branche sehr erfreulich.“
Die neuen Kunden stammen aus beinahe allen Feldern der Wirtschaft, berichten Factoringinstitute übereinstimmend. Besonders viele offene Rechnungen fließen den Anbietern aus der Automobilbranche zu, sowohl von neuen als auch von Bestandskunden. Denn bei Autobauern und Zulieferern macht sich der Aufschwung stark bemerkbar. Nachdem das Geschäft dieser Unternehmen in der Krise eingebrochen war, starten sie mittlerweile wieder durch. Zu verdanken ist das vor allem den steigenden Exportzahlen.
Es geht wieder aufwärts im Factoring. Im vorigen Jahr stieg der Umsatz der Unternehmen, die im Deutschen Factoring-Verband (DFV) organisiert sind, um 37,5 Prozent auf den Rekord von 132,3 Mrd. Euro. Damit konnte die Branche ihre Verluste von 2009 mehr als wettmachen. In der Krise hatte sie empfindliche Rückgänge hinnehmen müssen. Der Gesamtumsatz der DFV-Mitglieder war um rund 7,5 Prozent gesunken – das erste Minus der Zunft überhaupt. „Im Jahr 2009 sind die Umsätze der Branche eingebrochen, weil die Umsätze der Kunden zurückgegangen sind“, sagt DFVGeschäftsführer Alexander Moseschus. Je weniger Umsatz ein Unternehmer macht, desto weniger offene Rechnungen hat er, die er an Factoringanbieter weiterverkaufen kann. Jetzt ist der Aufschwung in Deutschlands Unternehmen angekommen, und davon profitieren auch die Factoringinstitute.
Das laufende Jahr dürfte ähnlich gute Ergebnisse liefern wie 2010, schätzen Factoringanbieter. Sie rechnen mit noch mehr Neukunden und auch steigenden Forderungsvolumina. „Der Wirtschaftsaufschwung bietet viele Chancen für uns“, sagt Steidte-Megerlin: „Viele Unternehmer sprechen uns mittlerweile von sich aus an.“ Bei anderen Gesellschaften sieht man das ähnlich...
Artikel in der Financial Times Deutschland, Ausgabe vom 8.4.2011.